
Für den Rostocker FC und FC Anker Wismar beginnt die Winterpause dieses Jahr früher. Weil beide Vereine im Landespokal schon ausschieden, ziehen sie den 16. Spieltag auf das kommende Wochenende vor. Damit startet man in Mecklenburg-Vorpommern bereits am Sonntag um 13 Uhr in die Rückserie, auch wenn danach noch drei Begegnungen der Hinrunde auszutragen sind.
RFC beißt sich durch
In zwölf Spielen erzielte der RFC zwei Treffer, kassierte dagegen 60 Gegentore und hat noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto. Ursprünglich wollte man vor dem Sommer schon freiwillig in die Verbandsliga absteigen, doch das gaben die Statuten des Verbandes nicht her. Mit einem neuen Trainer wollte man zumindest versuchen sportlich mitzuhalten, doch der Vizemeister der NOFV-Oberliga Nord und Landespokalsieger von 2023 ist abgeschlagen und schleppt sich von Klatsche zu Klatsche. Zuletzt gab es eine 0:5-Niederlage gegen Tasmania Berlin.
Top-Spiel ohne Sieger
Der Blick vom vergangenen Wochenende richtete sich zum Top-Spiel BFC Preussen gegen Lichtenberg 47. Am Ende trennten sich beide 1:1-Unentschieden. Kurios war die Begegnung, denn Lenny Stein, der vor der Saison von Regionalliga-Aufsteiger Hertha Zehlendorf zu den Preussen wechselte, traf in der 67. Minute ins eigene Netz. Kollege Stephan bügelte den Fehler wieder aus und nutzte einen Fauxpas von L47-Keeper Niklas Wohlert (90.) kurz vor Ende zum Ausgleich. Somit bleibt der Drei-Punkte-Vorsprung der Lichtenberger in de Tabelle bestehen.
Der 12. Spieltag (8. – 10.11.)
Tennis Borussia – BSV Eintracht Mahlsdorf 1:2
BFC Preussen – Lichtenberg 47 1:1
FC Anker Wismar – FSV Optik Rathenow 1:4
GW Ahrensfelde – TuS Makkabi 0:1
Berliner AK – SG Dynamo Schwerin 6:0
TSG Neustrelitz – Sparta Lichtenberg 3:1
F.C. Hansa Rostock II – SC Staaken 7:0
Rostocker FC – SV Tasmania 0:5
Die Tabelle
1. | SV Lichtenberg 47 | 12 | 34 : 9 | 30 |
2. | BFC Preussen | 12 | 32 : 8 | 27 |
3. | SV Tasmania Berlin | 12 | 27 : 14 | 25 |
4. | F.C. Hansa Rostock II | 12 | 33 : 15 | 23 |
5. | TuS Makkabi Berlin | 12 | 27 : 15 | 23 |
6. | Eintracht Mahlsdorf | 12 | 31 : 14 | 22 |
7. | Sparta Lichtenberg | 12 | 23 : 19 | 19 |
8. | Tennis Borussia Berlin | 12 | 29 : 30 | 19 |
9. | TSG Neustrelitz | 12 | 13 : 18 | 16 |
10. | FSV Optik Rathenow | 12 | 21 : 23 | 15 |
11. | FC Anker Wismar | 12 | 19 : 26 | 15 |
12. | Berliner AK 07 | 12 | 18 : 15 | 14 |
13. | SG Dynamo Schwerin | 12 | 20 : 33 | 10 |
14. | SC Staaken 1919 | 12 | 15 : 33 | 9 |
15. | GW Ahrensfelde | 12 | 12 : 24 | 6 |
16. | Rostocker FC | 12 | 2 : 60 | 0 |
Nur Dynamo noch dabei
Im Landespokal Mecklenburg-Vorpommern steht am Sonnabend und Sonntag (16./17.) das Achtelfinale an. Nur die SG Dynamo Schwerin schaffte es als einziger Fünftligist in die Runde der letzten 16 und reist zum Tabellenersten der Landesliga, VfL Bergen 94.
Mahlsdorf oder Makkabi?
In Berlin gibt es ebenfalls acht Partien. Ein Oberligist fliegt definitiv raus. BSV Eintracht Mahlsdorf trifft am Sonntag um 13 Uhr auf TuS Makkabi. Bereits am Freitagabend sind Tennis Borussia um 19 Uhr beim Frohnauer FC sowie SV Tasmania beim TSV Rudow und BFC Preussen bei Füchse Reinickendorf (beide 19.30 Uhr) auswärts gefordert.
Optiker mit Heimspiel im Liga-Duell
Bereits in 2017/2018 (Achtelfinale) und 2018/2019 (Viertelfinale) traf der FSV Optik Rathenow im Landespokal Brandenburg auf den VfB 1921 Krieschow. Beide Partien gewann Optik auswärts mit 4:2 und 2:1. Nun spielt man im Viertelfinale zuhause gegen den Tabellenneunten der NOFV-Oberliga Süd.