
Etwas anders hatte sich der TuS Rotenhof das Gastspiel in Hohenwestedt vorgestellt. Statt einer Pleite sollte dort eigentlich gepunktet werden. Das 2:4 am Sonnabend beim MTSV gefiel TuS-Trainer Hans-Hermann Lausen naturgemäß nicht, war eher ernüchternd. „Wir haben auf einem holprigem Platz und bei extremen Seitenwind die falschen Mittel gewählt. Anstatt einfachen, rustikalen Fußball zu spielen, lange Bälle, hinterher gehen und Zweikämpfe gewinnen, haben wir insbesondere in den ersten dreißig Minuten versucht spielerische Lösungen zu finden. Das hat nicht geklappt“, weiß Lausen, der weiter anfügt: „Zur Halbzeit hätten wir auch noch das eine oder andere Gegentor mehr bekommen können. War okay das wir hinten lagen. In der zweiten Halbzeit sind wir dann ein bisschen besser ins Spiel gekommen, hatten auch mehr vom Spiel als in der ersten Halbzeit. Aber wir haben letztendlich dann auch blöde Gegentore gefangen. Nach einem Eckball, dann sind wir zurückgekommen, nach einer feinen Einzelleistung zum 1:2. Danach murmeln wir uns das 1:3, ein halbes Eigentor, rein und kommen in der Nachspielzeit nochmal zurück auf 2:3, kriegen dann aus abseitsverdächtiger Position das 4:2. Ich muss meiner Mannschaft anrechnen, dass sie nicht aufgegeben hat. Aber letztendlich war das ein verdienter Sieg für die Hohenweststedter, weil sie die Bedingungen angenommen, schnörkellos gespielt haben, vorne gefährlich waren, Zweikämpfe gewonnen haben und vor allem die Mehrzahl der zweiten Bälle gewinnen konnten.“